Faltboottreffen 2007 | Faltboottreffen 2008

Nun schon zu dritten Mal: Faltboottreffen in Bremen!

Faltboottreffen 2007/1Auch in diesem Jahr fand das Faltboottreffen in Bermen bei brütender Hitze statt. Rohtraut aus Schwerte erschien schon am Donnerstag. Bereits am frühen Freitag Nachmittag, wir waren noch mit dem Aufbau beschäftigt, kamen weitere Gäste an. Das war praktisch, konnte man die doch gleich noch ein wenig zum Arbeiten einspannen. Bis 18.00 Uhr waren die meisten Teilnehmer eingetroffen. Deshalb wurde kurz darauf der Grill in Betrieb genommen und es wurde ein gemütlicher Abend bei bestem Wetter. Am Samstag Morgen stand Frühstückskaffee und Orangensaft für die Teilnehmer bereit und ich hatte schon die Brötchen vom Bäcker geholt. Im Laufe des Vormittags trafen auch die Leute von Klepper ein und bauten das Klepperzelt und ihre Boote auf. Auch die Leute von Barbarossa kamen, um ihre Faltboot-Motoren zu präsentieren. Gegen 10.30 fuhr die erste Gruppe mit den verpackten Booten im Anhänger zur Einsetzstelle an der Weserbrücke in Achim, die anderen folgten mit den aufgebauten Faltbooten auf dem Kajakanhänger eine Stunde später. So konnten wir schon gegen Mittag aufs Wasser. Ich fuhr bei Rohtraut im RZ 85 mit.Faltboottreffen 2007/2 Die Weser ist auf der Strecke von Achim bis Bremen sehr nett, immer wieder sind links und rechts kleine Strände. Leider wissen auch die Motorbootfahrer um die Schönheit dieser Strecke, obwohl bei deren Tempo werden sie Landschaft kaum geniessen können. Die meisten Buchten waren dann auch von Jachten belegt. Die Gruppe löste sich langsam in zwei Untergruppen auf, die schnelleren machte im Sommergarten in Bollen eine Pause, die langsameren fanden schon vorher einen sehr netten Strand, der nicht schon von anderen besetzt war. Die ganze Tour fand bei strahlendem Sonnenschein und drückender Hitze statt. Immer wieder wurde der Hut ins Wasser getaucht und nass wieder aufgesetzt. Wer sich nicht ausreichend schützte, bekam unausweichlich einen Sonnenbrand. Rohtraut wollte unbedingt noch segeln, so dass wir auf dem letzten Drittel der Strecke noch Segel setzten. Mittlerweile hatte doch noch eine kleine Brise eingesetzt und wir kamen voran, wenn auch langsamer als mit Paddeln. Langsam kam die Einfahrt zur Schleuse in Sicht. Hier mussten wir noch hinter zwei Binnenschiffen halt machen, die sich vor der Großschiffahrtsschleuse in Position gebracht hatten. Faltboottreffen 2007/3Wir wollten eigentlich an der Ausstiegstelle vor der Einfahrt in den Sportbootschleusenkanal austeigen und mit dem dort liegenden Bootswagen umtragen, der war aber defekt. Wir fuhren also in den kleinen Kanal der Sportbootschleuse. Ich betätigte die Selbstbedienung, aber nichts tat sich. Also drückte ich auf den Knopf der Gegensprechanlage und fragte, was denn los sei. Die Schleuse ist defekt und es kommt (irgendwann) jemand zur Reparatur. Mir wurde langsam mulmig, es schien sich ein Gewitter anzubahnen. Ich stieg aus und ging zur Schleusenkammer. Hier sah ich eine Gruppe von unseren Leuten, die anscheinend schon länger in der Schleuse gefangen waren. Ich forderte alle auf, die Schleuse samt Booten umgehend zu verlassen. So wurden die Boote am Schwimmsteg aus dem Wasser geholt und an der Spundwand nach oben gereicht. Ein Teil der Gruppe fuhr gleich weiter, zwei Boote, die hinter der Schleuse waren, konnten mit dem zweiten Bootswagen, der an der anderen Ausstiegsstelle lag und in Ordnung war, ihre Boote mit Hilfe einiger Teilnehmer umtragen. Diese Aktion zog sich jedoch hin, so dass alle vom Regen nass wurden und eine kleine Gruppe das jetzt einsetzende Gewitter auf dem Schleusengelände abwarten mussten. Es dauerte eine Weile, bis das Gewitter eine kurze Pause machte und wir die kurze Entfernung zum Verein paddeln konnten. Alle waren völlig durchgeweicht, das Rückholen der Boote verzögerte sich und für die Fahrer wurde es spät, bevor sie sich wieder zu uns gesellen konnte. LFaltboottreffen 2007/4eider verzögerte sich unser Rückkehr dadurch um über zwei Stunden. Die Barbarossa-Leute mussten nach Hause, ohne einer größeren Gruppe Ihre Motoren vorgeführt zu haben. Wie üblich wurde gegrillt, Filme gezeigt, debattiert und gefeiert. Trotz des sich bis in den späten Abend hinziehenden Gewitters wurde es ein gemütlicher Abend. Wenige hundert Meter weiter gab es erhebliche Schäden durch eine Windhose, wir waren also sehr glimpflich davon gekommen. Am Sonntag, nach sehr gemächlich angegangenem Frühstück, wurde schon einiges zusammengepackt und Platz geschaffen für den Flohmarkt. Eine größere Gruppe von Teilnehmern machte noch eine Paddeltour entlang der Schlachte, also der Innenstadtstrecke der Weser. Beim Flohmarkt wurde es dann noch mal voll und es konnte das eine oder andere Schäppchen gemacht werden. Auch die Klepper-Vertreter konnten jetzt zufrieden sein. Gegen 16.00 Uhr fuhren die letzten Gäste ab und das große Aufräumen konnte beginnen.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ein gelungenes, wenn auch etwas abenteuerliches Faltboottreffen 2007.Faltboottreffen 2007/5

Besonderer Dank an die Mitorganisatoren und Helfer Klaus und Sylvia Junker, Klaus Harms, Dicki, Conny, Udo, Uli, Elke, Holger und an alle, die ich vergessen habe aufzuzählen, für Ihre Unterstützung.

Da ich diesmal nicht selbst fotografieren konnte (schickt mir euere Fotos, bitte) hier die Links zu Fotos von Teilnehmern:

http://picasaweb.google.de/seitentasche/Bremen2007
http://homepage.mac.com/sebgerth/PhotoAlbum42.html

Siegmund Schneider
Bericht im Kanusport 2005
Über das Faltboottreffen 2006
Bericht im Kanusport 2006
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